Pilzfreunde-Ueberlingen
Die Adresse für Pilze in der Region

2. Europ. Pilz-Tag



Am 24.September 2017, fand der 2. Europäische Pilz-Tag statt, zu dem die Pilzfreunde Überlingen eine öffentliche Pilzwanderung veranstalteten.

Der 1.  Vorstand und Pilzsachverständige Alexander Halm kontnte 20 Pilzinteressierte begrüssen

Weder das Wetter  noch der Pilzreichtum des Altbirnauer Waldes liessen zu wünschen übrig.
Gross und Klein konnte die mitgebrachten Körbe mit unterschiedlichen Speisepilzen füllen. An die 60 Arten wurden gefunden. 
Steinpilze, Maronenröhrlinge, Rotfußröhrlinge, Waldchampignon, Stockschwämmchen, Pfifferlinge, junge Flaschenboviste, milde Täublinge etc.  gehörten zu den Funden.  
 
Die Farbenvielfalt der Täublinge erfreute das Auge und die Teilnehmer lernten die Unterscheidung von essbaren und nicht essbaren Täublingen. 
Wer den Mut hatte sie zu probieren, konnte spüren, welcher essbar war und welcher nicht. Scharf wie Pfeffer, fast die Zungenspitze betäubend, oder angenehm mild. 

Nicht weniger interessant waren die Merkmale der Milchlinge.
Die Teilnehmer erfuhren, dass man von den weissmilchenden besser die Finger lässt.
Diese stehen oft der Chilli in nichts nach und gelten überwiegend als ungeniessbar.
Aber orange blutetende Milchlinge, wie z.B.
Lachsreizker oder Rüblireizker, wie die Schweizer sagen, sind herrliche Bratpilze oder auch zum Einlegen geeignet. Nichts für Soßen.  

Gefunden wurden natürlich auch  giftige Pilze, darunter Bauchwehkoralle, Schleierlinge, Ziegelroter- und Grüner Schwefelkopf, diverse Ritterlinge und Knollenblätterpilze. 

Jeder Pilzkorb wurde von Alexander Halm geprüft, bevor er nach Hause genommen werden durfte. 

Impressionen:

Zwei Glückspilze haben fast unter ihrem Parasol Schatten gefunden.



Ein Tisch voller Pilze 





Alexander Halm erklärt  ganz konzentriert die Pilze



Reges fachsimpeln und riechen an den Pilzen. 


Bei einem solch sonnigen Tag durften Safran Schirmling = glatter Stiehl
und Parasol = genatterter Stiehl, nicht fehlen.


Auch ein gelber Knollenblätterpilze konnte den Pilzinteressierten gezeigt werden.  Der Stiel wurde alleine gefunden, doch anhand der Knolle war er zuzuordnen.
Bleibt zu hoffen, dass eine Schneck den Hut gefressen hat!




Der kleinste Pilzinteressierte. Ob aus ihm ein Pilzfinder wird? 



90 + noch immer mit italienischer Lebensfreude dabei 

© e. berwarth